Matyas Bartha

Donnerstag 27. Juni 2019 | 19.30 Uhr | Altes Rathaus/Bank Austria Salon

 

Die Wege des Jazz sind zuweilen unergründlich. Weder hört man ihn groß im Radio, noch ist allzu viel über ihn zu lesen. Und doch dringt er in kleinste Flecken vor. Etwa nach Szentendre, einer kleinen, ungarischen Provinzstadt, die durch ihr barockes Äußeres charmiert. Mit acht Jahren schon spielte der nun in Wien situierte Jazzpianist Matyas Bartha seine ersten Läufe. An der Grazer Jazzuniversität holte er sich die solide Ausbildung, in New York den letzten Schliff bei älteren Kollegen wie Rossano Sportiello und Michael Kanan.
In Wien kann man häufig an der Seite von Martin Breinschmid, Thomas Kugi oder Mario Gonzi hören. Nicht selten auch im legendären Wiener Jazzland. Bartha liebt traditionellen Bebop genauso wie modalen und zeitgenössischen Jazz. Zu seinen liebsten Herausforderungen zählt es, Stride Piano und moderne Spieltechniken zusammenzubringen. 2012 hat er sein erstes Trio gegründet, mit dem er international tourte. So gastierte er schon im New Yorker Small´s und im Frankfurter Jazzkeller. Sein aktuelles Projekt nennt sich The Cocquette Jazz Band. Ein Album ist „in the making“.
Beim Jazz Fest Wien 2019 wird er solo am Klavier zu erleben sein